Schwedische Schokobällchen (Low Carb und ohne Haferflocken)

Die Schweden haben eine besondere Vorliebe für süße Sachen. Durch Julia’s Zeit in Schweden haben wir da natürlich einiges kennen und lieben gelernt. Neben den klassischen Zimtschnecken (kanelbullar) und der Prinzessinnentorte (prinzess torta) sind auch die kakaoigen Chokladbollar (Schokoladebällchen) in jedem Café zu finden. Chokladbollar sind cremig und fest gleichzeitig und einfach himmlisch zum Kaffee. Normalerweise werden sie mit Zucker und Haferflocken gemacht, also nicht gerade low-carb. Weil wir die kleinen Dinger aber so gerne haben, hier eine Keto-taugliche Variante des Rezept.

Sie lassen sich sehr einfach vorbereiten und mitbringen.

Schwedische Schokobällchen (Chokladbollar) - Low Carb - Haferfrei

Sehr einfaches und schnelles Rezept nach schwedischem Vorbild.
Zubereitungszeit15 Min.
im Kühlschrank1 Std.
Arbeitszeit15 Min.
Gericht: Dessert
Portionen: 30 Bällchen

Zutaten

  • 150 g Butter (Zimmertemperatur
  • 100 g Kokosflocken
  • 60 g Erythrit
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 EL Kakaopulver (schwach entölt)
  • 5 EL starker Kaffee (kalt)
  • 1 EL Flohsamenschalen (z.B: Fiberhusk)
  • 5 Tropfen Steviaextrakt
  • 100 g Kokosflocken zum Garnieren

Anleitungen

  • Die weiche Butter, Erythrit, Stevia und Vanillezucker verrühren.
  • Kakao, Kokosflocken und kalten Kaffee hinzufügen und ordentlich miteinander vermengen.
  • Den fertigen zähen Teig zu kleinen Bällen formen. Ist der Teig zu weich, kannst du ihn vor dem Rollen im Kühlschrank etwas abkühlen lassen.
  • Dann die Kugeln in mit Kokosflocken gefülltem Teller rollen so dass die Garnierung gleichmäßig auf der Kugel verteilt heften bleibt.
  • Danach bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren, ca. 1 Stunde.

Dieses Rezept erschien zuerst auf PaleoLowCarb.de und wird hier mit freundlicher Genehmigung reproduziert.

Bildquellen:

  • chokladbollar: © naehrsinn.at

Kokosnuss

Cocos nucifera

Die Kokosnuss, ist eigentlich keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Das heißt sie gehört zur selben Familie wie zum Beispiel Mandel, Pfirsich, Kirsche oder Pistazie. Aus diesem Grund ist die Kokosnuss für Nussallergiker meist kein Problem.

Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme, welche vor allem in den tropischen Regionen der Erde zu Hause ist. Die Kokospalme ist eine sehr alte Kulturpflanze. Erste Hinweise der gezielten Kultivierung gehen 3000 Jahre zurück. Die Kokospalme trägt das ganze Jahr über Früchte.

An Mineralstoffen dominieren Kalium, Phosphor, Magnesium und Calcium. Von den Spurenelementen sind Eisen, Mangan, Kupfer und Zink reichlich enthalten. Eine Kokosnuss ist außerdem reich an B-Vitaminen und Vitamin E.

Die Kokosnuss ist eine fetthaltige Frucht. Die Zusammensetzung der Fettsäuren ist sehr speziell. 60% des Kokosöls bestehen aus sogenannten mittelkettigen Fettsäuren (MCT). Mittelkettige Fettsäuren nehmen eine Sonderstellung ein (Mehr dazu im Blog auf Paleo Low Carb).

MCT-Fette sind aufgrund ihrer kürzeren Fettsäurenkettenlänge im wässrigen Milieu relativ gut löslich und es bedarf keiner Gallensäure.

Sie werden im Vergleich zu herkömmlichen Fetten bevorzugt oxidiert und vermehrt Ketonkörper gebildet werden[1]. Der Transport der mittelkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien, dem Ort der Fettsäuren-Oxidation, läuft unabhängig von Carnitin ab.

[1] Tosiaki Aoyama et al.: Research on the nutritional characteristics of medium chain fatty acids. In: J. Med. Invest., 2007, 54, S. 385–388.

Bildquellen:

  • Kokosnuss Close Up: annakhomulo | © via Envato Elements