Neue Granola – Dosen

Das Wichtigste vorab: die Füllhöhe war uns selbst von Beginn an ein Dorn im Auge. Auf Grund der Abfülltechnik ist jedoch ein gewisser Rand notwendig.

Von Anfang an haben wir dran gearbeitet neue Granola – Dosen zu entwickeln.

Wir als Startup (nur mein Mann und ich) sind gerade erst dabei die ersten Schritte in den Lebensmitteleinzelhandel zu tun.
Der Schritt von kleiner Handabfüllung zur Großproduktion, birgt so einige Hürden und Herausforderungen. Alles ist für alle Beteiligten ein Lernprozess und eine Prämiere. So auch für unseren Produzenten, der zum Ersten Mal in Dosen abgefüllt hat und für den reibungslosen Abfüllprozess darauf bestanden hat, die Dosen 16 cm hoch zu machen.

Gerade als Startup ist es unser größtes Streben uns weiter zu entwickeln. Prozesse zu verbessern. Doch um überhaupt in die Großproduktion gehen zu können, sind wir den uns empfohlenen Weg und den Kompromiss mit den größeren Dosen eingegangen.

Parallel haben wir in enger Zusammenarbeit mit unserem Produzenten daran gearbeitet und nach Möglichkeiten gesucht, einen problemlosen Abfüllprozess auch mit kleineren Dosen gewährleisten zu können.

Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann!

Und wir können uns immer nur verbessern, indem wir gemeinschaftlich und miteinander sind. Nach den ersten Abfüllerfahrungen haben wir uns gemeinsam darauf fokussiert, die Dosenhöhe zu verändern.

Die neuen Dosen sind nun 14 cm hoch, also um 2 cm niedriger als die alten Dosen. Mit diesem Dosen Maß, wird nun ausschließlich produziert.

Allerdings werden wir die Bestände der Produktion, vor der Umstellung auf die niedrigere Dosenhöhe, weiterhin in unserem Shop abverkaufen.

Denn Lebensmittel liegen uns am Herzen und wir werden – nur auf Grund der Dosenhöhe – keine teuren Lebensmittel wegschmeißen.

Persönlich finde ich es sehr traurig, dass viele Menschen immer nur das Schlechteste annehmen und eine böse Absicht vermuten.

Wir sind ein kleines Startup und haben
gegründet, weil wir gute, hochwertige Lebensmittel machen wollen, die einen echten Mehrwert
für unsere Kunden bieten
Das ist uns sogar ein so persönliches Anliegen, dass wir unseren Familiennamen als Markennamen gewählt haben.

Gesund essen einfach machen – das ist unsere Absicht!

Daran arbeiten wir täglich und das immer miteinander und füreinander!

 

 

 

 

Keto – nur eine Modeerscheinung?

Human brain

In den letzten Jahren hat die ketogene Ernährung an Popularität gewonnen. Sowohl in der Welt der Laien, als auch in wissenschaftlichen Journalen findet sich die ketogene Ernährung nun immer öfter.

Gerne wird die ketogene Ernährung als ein „neuer“ Trend, ein Hype aus den USA (wo anders können sonst so seltsame Ideen herkommen ;)) bezeichnet. Als eine Modeerscheinung und Radikal-Diät angesehen. Doch dem ist nicht so.  Die Geschichte der ketogenen Ernährung beginnt bereits in der Antike.

Fasten und Epilepsie

Schon die alten Griechen wussten, dass Fasten die Häufigkeit von Anfällen, bei Patienten mit Epilepsie verringert. Auch in der Bibel lassen sich Hinweise finden. So etwa bei der Beschreibung der Heilung eines besessenen Knaben[i].

Zitat aus Markus 9, 14-29

„Und er kam zu seinen Jüngern und sah viel Volks um sie und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen befragten.  Und alsbald, da alles Volk ihn sah, entsetzten sie sich, liefen zu und grüßten ihn. Und er fragte die Schriftgelehrten: Was befragt ihr euch mit ihnen? Einer aber aus dem Volk antwortete und sprach: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. Und wo er ihn erwischt, da reißt er ihn; und er schäumt und knirscht mit den Zähnen und verdorrt. Ich habe mit deinen Jüngern geredet, daß sie ihn austrieben, und sie können’s nicht. Er antwortete ihm aber und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch tragen? Bringet ihn her zu mir!

Und sie brachten ihn her zu ihm. Und alsbald, da ihn der Geist sah, riß er ihn; und er fiel auf die Erde und wälzte sich und schäumte. Und er fragte seinen Vater: Wie lange ist’s, daß es ihm widerfahren ist? Er sprach: Von Kind auf. Und oft hat er ihn in Feuer und Wasser geworfen, daß er ihn umbrächte. Kannst du aber was, so erbarme dich unser und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du könntest glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Und alsbald schrie des Kindes Vater mit Tränen und sprach: Ich glaube, lieber HERR, hilf meinem Unglauben!

   Da nun Jesus sah, daß das Volk zulief, bedrohte er den unsauberen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir, daß du von ihm ausfahrest und fahrest hinfort nicht in ihn! Da schrie er und riß ihn sehr und fuhr aus. Und er ward, als wäre er tot, daß auch viele sagten: Er ist tot. (Markus 1.26) 27 Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf; und er stand auf.

   Und da er heimkam, fragten ihn seine Jünger besonders: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Und er sprach: Diese Art kann mit nichts ausfahren denn durch Beten und Fasten.“

 

F.A.M. Baumeister schreibt in seinem Buch „Die ketogene Diät“ bezugnehmend auf die eben zitierte Bibelstelle: „Anamnese und Anfallsbeschreibung sind gut vereinbar mit einer frühkindlichen Epilepsie […][i]

Trotz dieser frühen Anfänge, dauerte es bis zum frühen 20. Jahrhundert, bis die ketogene Diät als Therapie wiederentdeckt wurde. Zu dieser Zeit wurde, vor allem in den USA, die positive Auswirkung des Fastens auf das Anfallsgeschehen dokumentiert und daraus, im Laufe eines Jahrzehnts, die ketogene Diät, als Behandlungsstrategie bei Epilepsie, etabliert.

1921 – eine Diät als Therapie

Die ersten wissenschaftlichen Berichte über den Einsatz des Fastens auf Epilepsie erschienen 1921 in den USA. Ein bekannter New Yorker Kinderarzt, Dr. Rawle Geyelin, beschrieb, wie er bei einem 10-jährigen Kind, eine Anfallsreduktion durch Fasten erreicht. In den folgenden Jahren veröffentlichte er Berichte von mehreren Patienten, die über 2-3 Jahre, durch das Einhalten längerer Fastenperioden, anfallsfrei blieben.

Das Problem war, dass gerade bei Kindern, das durchhalten dieser langen Fastenzeiten kaum langfristig durchführbar waren. Auch damals war schon bekannt, dass der Zustand des Fastens, mit einem Abfall des Blutzuckers und einem gleichzeitigen Anstieg der Blutketonkörper, einherging. Darum war es naheliegend in diese Richtung weiter zu forschen und eine Ernährung zu entwickeln, die den Hungerzustand imitierte.

Zur gleichen Zeit erforschten die beiden Ärzte Dr. Wilder und Dr. Petermann, von der renommierten Mayo Clinic in Cleveland,  ebenfalls die Effekte des Fastens auf die Anfallshäufigkeit bei kindlicher Epilepsie. Ketose ist ein Hauptmerkmal des Fastenstoffwechels. Sie erkannten schnell, dass eine Diät, die einen Anstieg der Ketone im Blut ermöglichte, ebenfalls Anfälle bei Patienten mit Epilepsien reduzierte [iii]. In dieser Zeit wurde die ketogene Ernährung auch als „fasting mimicking diet“ (also das Fasten nachahmende Diät) bezeichnet.

1940 – 1980

Zwischen 1941 und 1980 war die ketogene Ernährung eine gängige Therapieform bei Epilepsie im Kindesalter. Erst mit der Entwicklung neuer Medikamente, geriet die ketogene Diät in Vergessenheit.

 

The Charlie Foundation

Eine maßgebliche Rolle bei der Wiederentdeckung der ketogenen Diät, spielte die „Charlie Foundation“. Die „Charlie Foundation“ wurde Mitte der 90er gegründet und hatte zum Ziel, über den therapeutischen Einsatz einer ketogenen Diät bei Kindern mit pharmakoresistenter Epilepsie aufzuklären. Die „Charlie Foundation“ wurde von einem betroffenen Elternpaar ins Leben gerufen, die durch eigene Recherche, auf die ketogene Diät gestoßen waren, nachdem bei ihrem Sohn Charlie, die medikamentöse Therapie nicht angeschlagen hatte. Die Geschichte wurde sogar verfilmt (First Do No Harm).

Mehr über die Charlie Foundation erfahren

Aktuelle Leitlinien „Ketogene Diäten“

Referenzen

[i] Baumeister. 2004. Die ketogene Diät – Ernährung als Therapiestrategie. SPS Publications.

[ii] Markus Kapitel 9, Vers 14-29, Matthäus, Kapitel 17, Vers 14-20

[iii] Wilder, R. 1921. The effect on ketonemia on the course of epilepsy. Mayo Clin Bull. 1921, 2 (1921), 307.

Bildquellen:

Was ist die Keto-Grippe?

Headache

Beim Umstieg von einer kohlenhydratreichen Ernährung auf LCHF oder Keto, wird in den ersten Tagen gewisse negative Nebeneffekte bemerken. Es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein, und auch zu verstehen, warum es zu diesen Effekten kommt. Die erste und intuitive Reaktion wäre wohl, die Ernährungsumstellung abzubrechen, schließlich fühlt man sich nicht gut. Doch wie bei vielen Umstellungsprozessen, ist der Anfang manchmal etwas holprig. Es gibt einige Aspekte, die die Umstellungsphase oft schwierig gestalten. Gewohnheiten, oft über Jahrzehnte antrainiert, müssen umgelernt werden. Vielen bereitet der Verzicht auf Zucker große Probleme und neue oder ungewohnte Lebensmittel stehen plötzlich auf der Speisekarte.

Einer der häufigsten Effekte, die in der Umstellungsphase auftreten, sind Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Schwindel, niedriger Blutdruck oder sogar Gliederschmerzen. Auf Grund der Ähnlichkeit der Symptome mit einem grippalen Infekt, wird dieser Zustand auch gerne als „Atkins Flu“, Atkins Grippe“, „Keto Grippe“ oder „Low-Carb Grippe“ bezeichnet.

 

Was ist die „Keto Grippe“ und was kann man dagegen tun?

Einer der Haupteffekte von LCHF ist, dass die Menge an Insulin, die im Laufe des Tages ausgeschüttet wird, deutlich sinkt[i].  Insulin hat viele Funktionen im Körper. Neben seiner Rolle in der Regulation des Blutzuckers, hemmt es die Bildung von AGE, stimuliert die Bildung von Glutathion (einem der wichtigsten körpereigenen Antioxidantien), verbessert die Vitamin C Aufnahme und stimuliert die Schilddrüse.

Eine andere Aufgabe, die Insulin noch hat ist, die Wiederaufnahme (Resorption) von Salz über die Nieren zu regulieren[ii].  Salz-Transporter in den Nieren werden über Insulin gesteuert. Hyperinsulinämie (=dauerhaft erhöhter Insulinspiegel) begünstigt die Wiederaufnahme von Salz und auch anderen Elektrolyten. Sinkt der Insulinspiegel, dann wird in Folge auch mehr Salz über die Nieren und den Harn ausgeschieden. Gerade in der Anfangsphase, wenn der Insulinspiegel schnell sinkt, wird oft zu viel Salz und auch andere Elektrolyte ausgeschieden.

 

Wie lange dauert die Keto Grippe?

Die Anpassung an die neuen Gegebenheiten brauchen Zeit. Nach etwa einer Woche bis 10 Tagen hat sich die Niere an die neuen, niedrigeren Insulinlevel gewöhnt und die Salzresorption normalisiert sich.

Mit dieser neu gewonnenen Homöostase (Gleichgewicht) kann und soll mehr Salz konsumiert werden. Wie auch Fett, scheint es, dass Salz vor allem im Kontext einer high-carb Ernährung ein Problem für unseren Körper darstellt. Durch zu viel Insulin und einen ständig erhöhten Blutzucker werden die natürlichen Regulationsmechanismen außer Kraft gesetzt.

 

Muss man sich 10 Tage lang quälen? Nein!

Was tun gegen Keto-Grippe? Salz ist ein wichtiger Elektrolyt im Körper und scheiden wir zu viel davon aus, dann können die Eingangs erwähnten Symptome die Folge sein. Glücklicherweise gibt es eine einfache Strategie um die unangenehmen Nebeneffekte der Umstellungsphase abzuschwächen. Der beste Weg ist, einfach mehr Salz beim Kochen zu verwende. Sollte das nicht ausreichen, dann kann man im akuten Fall einfach ein Glas Leitungswasser mit einem Teelöffel Salz trinken. Die angenehmere Varianten ist ein Glas Suppe.

Ich persönlich trinke am Liebsten einfach ein Glas klare Rinderknochensuppe oder Hühnersuppe. Optimaler Weise natürlich selbstgemacht. Hast Du keine selbstgemachte Suppe, dann kann man auch einen Suppenwürfel in heißem Wasser auflösen.

Paleo bone broth diet, beef meat soup. Low-carb food, keto recipe.

Referenzen

[i] Noakes, Manny, et al. „Comparison of isocaloric very low carbohydrate/high saturated fat and high carbohydrate/low saturated fat diets on body composition and cardiovascular risk.“ Nutrition & metabolism 3.1 (2006): 7.

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[iii] Miller, Edgar R., Thomas P. Erlinger, and Lawrence J. Appel. „The effects of macronutrients on blood pressure and lipids: an overview of the DASH and OmniHeart trials.“ Current atherosclerosis reports 8.6 (2006): 460-465.

TULIPANS überzeugt durch Auftritt bei „2 Minuten 2 Millionen“ gleich zwei Investoren

Die unter der Marke TULIPANS auftretende naehrsinn Handels GmbH überzeugte neben Hans Peter Haselsteiner noch eine weitere private Investorin und erhält insgesamt 100.000,- EUR an Investment, um Konsumenten eine echte Alternative zu getreidehaltigen Lebensmittel zu bieten und den Einstieg in ein zuckerfreies Leben so einfach wie möglich zu machen.

(c) PULS 4_Gerry Frank

Wien (5. August 2020) – In der PULS 4 Start Up Show „2 Minuten 2 Millionen“ überzeugte das Ehepaar-Team Julia und Leonard Tulipan die Investoren. Die Ausstrahlung der Show Ende April fiel genau in den Höhepunkt der bisherigen Corona-Krise und dem Lockdown in Österreich. Trotz der widrigen Umstände gelang es dem Team die Produkte rechtzeitig in die Regale zu bringen.

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„Bei unserem Auftritt haben wir uns ganz dem TULIPANS KETO GRANOLA verschrieben – ein Knuspermüsli ohne Zuckerzusatz und vor allem ohne Getreide, das satt macht und Energie liefert“, erklärt Mag. Julia Tulipan. „Damit konnten wir Markus Kuntke – REWE Innovationsmanager überzeugen und erhielten das MERKUR und BILLA Startup-Ticket.“

Julia Tulipan als Buchautorin und Ernährungsberaterin seit Jahren mit dem Thema ketogener Ernährung vertraut hat zusammen mit ihrem Mann viele weitere Produkte entwickelt, die im eigenen Online-Shop vertrieben werden. „Der Shop hielt dem Ansturm stand, der Versand und die Nachproduktion stellten uns als Startup in der Corona Zeit aber sehr auf die Probe. Mit dem großen Zuspruch kommen besondere Herausforderungen und mit der gerade abgeschlossenen dritten Produktion in Niederösterreich sind wir für die kommenden Monate gut gerüstet.“ sagt Ing. Leonard Tulipan.

„Uns erreichen bewegende Erfolgsgeschichten von Kunden. Wie die von Anita, Typ 1 Diabetikerin, die den Pitch gesehen hat, das Granola als Einstieg in das Thema Keto genutzt hat und bis jetzt 10% Körpergewicht verloren hat sowie weniger Insulin benötigt, worüber sie im Blog glücklich berichtet.“ erzählt Julia Tulipan stolz.

Die Zeit nach der TV-Ausstrahlung nutzte das zwei Personen Team um eine weitere Investorin von dem Konzept der Zuckerreduzierung und insbesondere der low-carb Ernährung zu überzeugen. Die Business Angelina steigt zu den gleichen Bedingungen wie beim TV Auftritt ein und bekommt für €50.000,-zehn Prozent der Firmenanteile.

Mit dem Investment werden der Vertrieb und das Marketing gestärkt. „Ziel ist es, den Einzelhandel flächendeckend beliefern zu können“, erklärt Leonard Tulipan. „Wir wollen so viele Leute wie möglich erreichen und Ihnen zeigen, dass man bei vollem Geschmack auch mit weniger Zucker auskommt.“ Das Wiener Startup wurde Ende 2018 gegründet und vertreibt seine Produkte in Österreich und Deutschland sowohl Online als auch im gut sortierten Einzelhandel.

Julia Tulipan betreibt als Ernährungsberaterin und Keto Expertin einen eigenen Blog (JuliaTulipan.com) auf dem Sie in über 500 Artikel, Videos und Podcasts auf die wissenschaftlichen Grundlagen und Vorteile der kohlenhydratreduzierten Ernährung eingeht.

 

Über TULIPANS (naehrsinn Handels GmbH):

Julia und Leonard Tulipan sind seit 11 Jahren verheiratet und haben Ihre Firma Ende 2018 gegründet mit dem Ziel die ketogene Ernährung mit praktischen Lebensmitteln („Convenience“) alltagstauglich zu machen. Neben zuckerarmen Snacks mit vollem Geschmack steht auch Performance und Leistung im Fokus.

Produziert wird mit zertifizierten Partnern in Österreich und der EU, während die Entwicklung, Vertrieb und Marketing aus Wien gesteuert wird.

Website: tulipans.com

E-Mail: [email protected]

 

Über Haselsteiner Familien-Privatstiftung

Dr. Hans-Peter Haselsteiner, der aus einem Kärntner Bauunternehmen einen global aktiven Baukonzern, die STRABAG SE, formte, ist neben zahlreichen unternehmerischen Aktivitäten (Westbahn, Remus, etc.) über die Beteiligungsgesellschaft seiner Privatstiftung auch im Venture Capital Bereich aktiv. Seine HPH Start-up Unit unterstützt unter der Führung von Peak Pride Start-ups mit finanziellen Mitteln und bei Bedarf mit strategischer und betriebswirtschaftlicher Expertise. Einen starken Fokus setzt die HPH Start-up Unit seit Anfang 2019 dabei auf Investments im Bereich PropTech, Digital Health und Sustainability.

Website: peak-pride.com

Bildmaterial unter Fotos für die Pressearbeit

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Beautiful background from mollusc of Ammonite Nautilus

 

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Akazienfaser

Die Gattung der Akazien umfasst in etwa 1400 Arten welche von den Subtropen, bis zu den Tropen der Neuen und Alten Welt verbreitet sind. Alle Akazien sind Harthölzer, die meistens als Büsche vorkommen und oft mit langen Dornen besetzt sind.

Bereits im Alten Ägypten war die Akazie als Heilpflanze geschätzt. Die Akazienfaser bezeichnet eigentlich den zähen, milchigen Saft der Seyal-Akazie, die in der afrikanischen Sahelwüste zuhause ist. Zur Gewinnung der Akazienfaser wird die Baumrinde eingeschnitten und der Saft gesammelt und getrocknet. Das Besondere am Saft der Seyal-Akazie ist, dass er zu mehr als 80 % aus löslichen Ballaststoffen besteht.

Lösliche Ballaststoffe spielen in der Darmgesundheit eine wichtige Rolle. Sie werden von den guten Bakterien in unserem Darm fermentiert und dienen diesen als Nahrung. Solche Ballaststoffe werden auch als Präbiotika bezeichnet.

Im Bereich der Lebensmittelwerbung gilt aufgrund der „Health-Claims“-Verordnung (EG 1924/2006) eine sehr strenge Regulierung was Aussagen in Bezug auf ein Lebensmittel betrifft. Konsequenz dieser europarechtlichen Regelungen ist unter anderem, dass ernährungsmedizinische Wirkungen – selbst wenn sie durch aussagekräftige Studien belegt sind – erst dann ausgelobt werden dürfen, wenn sie in einem (langwierigen und kostenaufwändigen) Verfahren von den zuständigen europäischen Institutionen zugelassen wurden.

Unter anderem aus diesem Grund findest du zu unseren Produkten nur die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben.

Quellen

Cherbut, Christine, et al. „Acacia gum is a bifidogenic dietary fibre with high digestive tolerance in healthy humans.“ Microbial Ecology in Health and Disease 15.1 (2003): 43-50.

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Polydextrose

Polydextrose, puh das klingt erst einmal gefährlich. Aber keine Angst! Hinter dem ungewohnten Namen versteckt sich eine spannende Zutat.

Die Polydextrose gehört zu den löslichen Ballaststoffen und ist eine Verbindung aus Glukose, Sorbit und Zitronensäure. Das zuckerähnliche, langkettige Molekül kann von den Verdauungsenzymen nicht abgebaut werden.

Wie auch andere lösliche Ballaststoffe wird die Polydextrose von unseren Darmbakterien als Nahrung genutzt[1]. Bei der Fermentation von Ballaststoffen durch die Darmbakterien entstehen unter anderem kurzkette Fettsäuren, wie zum Beispiel Butyrat. Butyrat spielt eine wichtige Rolle in der Darmgesundheit, sowie in anderen Prozessen wie Immunregulation und entzündungshemmenden Prozessen[2].

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die Aufnahme von mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag. Die DGE sieht zahlreiche gesundheitliche Vorteile im Verzehr von Ballaststoffen. So schreibt die DGE:

„Ballaststoffe verlängern das Sättigungsgefühl und beeinflussen den Kohlenhydratstoffwechsel z. B. durch die Senkung der Nüchtern- und postprandialen Blutglucosekonzentrationen. Durch eine verstärkte Bindung und Ausscheidung von Gallensäuren können Ballaststoffe die Cholesterinkonzentration und damit das Risiko für Koronare Herzkrankheit senken. Aufgrund ihres Wasserbindungsvermögens erhöhen sie die Viskosität des Speisebreies und das Stuhlgewicht. Somit können Funktionsstörungen des Darmes, wie Verstopfung, mit Ballaststoffen vorgebeugt werden.“

Presseinformation: Presse, DGE aktuell, 2012 06/2012 vom 31.07.2012 –https://www.dge.de/presse/pm/mehr-ballaststoffe-bitte/

Die Empfehlungen der DGE stellen keine Empfehlungen im Sinne der Europäischen Health Claim Verordnung dar.

 

 

[1] Do Carmo, Mariane Moreira Ramiro, et al. „Polydextrose: physiological function, and effects on health.“ Nutrients 8.9 (2016): 553.

[2] Załęski, Andrzej, Aleksandra Banaszkiewicz, and Jarosław Walkowiak. „Butyric acid in irritable bowel syndrome.“ Przeglad gastroenterologiczny 8.6 (2013): 350.

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MCTs – Power aus der Kokosnuss

Liquid coconut MCT oil

MCT Öl hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen, und nicht zu Unrecht. MCTs sind ganz besondere Fette, die sich in vielerlei Hinsicht von normalen Nahrungsfetten unterscheiden. So verbessern sie die Gedächtnisleistung, sportliche Performance, werden bevorzugt zu Energie umgewandelt, erhöhen die Sättigung und können so bei der Gewichtsabnahme helfen.

Mehr zu mittelkettigen Fettsäuren, wo sie herkommen und wie sie aussehen kannst du hier nachlesen.

Die wichtigsten Punkte des Artikels im Überblick:

  • Macht länger satt und hilft beim Abnehmen.
  • Instant Energie für das Gehirn
  • Schnelle Aufnahme im Darm
  • Günstig für die Darmflora
  • Anstieg der Ketonkörper

close up of woman measuring waist by tape in gym

Hilft beim Abnehmen

MCTs können dabei helfen, wenn man abnehmen möchte. In Studien konnte gezeigt werden, dass MCTs positiv auf Hormone wirken, welche die Sättigung beeinflussen[1]. MCTs führen zu einem Anstieg von Ketonen. Ketone unterdrücken Ghrelin (Hungerhormon) und führen zur Ausschüttung von Cholecystokinin (CCK), einem wichtigen Sättigungshormon[2]. Das wiederum begünstigt die Gewichtsabnahme. Interessanterweise scheint es so, dass MCTs sogar direkt auf den Stoffwechsel selbst wirken und die Fettverbrennung ankurbeln[3] [4].

 

Exploding brain

Gehirn-Doping

Hochqualitatives MCT Öl aus C8 und C10 Fettsäuren werden binnen kürzester Zeit zu Ketonen umgewandelt. Diese wiederum stehen dem Gehirn als schnelle und effiziente Energiequelle zur Verfügung. Das Gehirn liebt Ketone und nimmt diese sogar auch dann bevorzugt auf, wenn Zucker (Glukose) vorhanden ist. Diese besondere Eigenschaft macht man sich bereits in der Alzheimerforschung zu Nutze[5]. Bei einem Menschen, der an Alzheimer erkrankt ist, kann nicht mehr ausreichend Zucker von den Gehirnzellen aufgenommen werden[6]. Sie bekommen somit nicht ausreichend Energie. Dies gilt jedoch nicht für Ketone. Ketone können von diesen Gehirnzellen noch problemlos aufgenommen werden. Somit stellen Ketone eine exzellente Energiequelle für das Gehirn dar[7].

 

E. coli. Escherichia coli bacteria cells

Unterstützung für den Darm

MCT Öl veranlasst die guten Bakterien im Darm zu wachsen und kann auch eine löchrige Darmbarriere heilen[8]. Ein durchlässiger Darm (leaky-gut) ist ein ernst zunehmendes Gesundheitsproblem. Ist die Barrierefunktion des Darms eingeschränkt, dann können Nahrungsbestandteile, Bakterien, Pilze oder Toxine in den Blutkreislauf gelangen und ernsten Schaden anrichten[9].

 

Outdoor Workout Exercise

Boost für das Workout

Du kannst MCT Öl nutzen um dein Training zu boosten. Studien zeigen, dass MCT Öl helfen kann, länger zu trainieren und auch die Ausdauer zu verbessern. In einer Studie zeigten Mäuse, die eine an MCTs reiche Ernährung aßen, während eines Schwimmtests mehr Ausdauer als Mäuse, die langkettige Triglyceride (LCTs) erhielten[10]. In einer weiteren Studie konnten Freizeitsportler, die zwei Wochen lang Lebensmittel mit MCTs aßen, längere Trainingseinheiten mit hochintensiven Übungen durchführen[11].

 

Referenzen

[1] Papamandjaris, Andrea A., Diane E. MacDougall, and Peter JH Jones. „Medium chain fatty acid metabolism and energy expenditure: obesity treatment implications.“ Life sciences 62.14 (1998): 1203-1215.

[2] Baba, Net al, E. F. Bracco, and S. A. Hashim. „Enhanced thermogenesis and diminished deposition of fat in response to overfeeding with diet containing medium chain triglyceride.“ The American journal of clinical nutrition 35.4 (1982): 678-682.

[3] Dulloo, A. G., et al. „Twenty-four-hour energy expenditure and urinary catecholamines of humans consuming low-to-moderate amounts of medium-chain triglycerides: a dose-response study in a human respiratory chamber.“ European journal of clinical nutrition 50.3 (1996): 152-158.

[4] Takeuchi, Hiroyuki, et al. „The application of medium-chain fatty acids: edible oil with a suppressing effect on body fat accumulation.“ Asia Pacific journal of clinical nutrition 17.S1 (2008): 320-323.

[5] Cunnane, Stephen C., et al. „Can ketones compensate for deteriorating brain glucose uptake during aging? Implications for the risk and treatment of Alzheimer’s disease.“ Annals of the New York Academy of Sciences 1367.1 (2016): 12-20.

[6] Sharma, Alok, Marc Bemis, and Alicia R. Desilets. „Role of medium chain triglycerides (Axona®) in the treatment of mild to moderate Alzheimer’s disease.“ American Journal of Alzheimer’s Disease & Other Dementias® 29.5 (2014): 409-414.

[7] Rial, Sabri, et al. „Gut microbiota and metabolic health: the potential beneficial effects of a medium chain triglyceride diet in obese individuals.“ Nutrients 8.5 (2016): 281.

[8] Rial, Sabri, et al. „Gut microbiota and metabolic health: the potential beneficial effects of a medium chain triglyceride diet in obese individuals.“ Nutrients 8.5 (2016): 281.

[9] Shilling, Michael, et al. „Antimicrobial effects of virgin coconut oil and its medium-chain fatty acids on Clostridium difficile.“ Journal of medicinal food 16.12 (2013): 1079-1085.

[10] Fushiki, Tohru, et al. „Swimming endurance capacity of mice is increased by chronic consumption of medium-chain triglycerides.“ The Journal of nutrition 125.3 (1995): 531-539.

[11] Nosaka, Naohisa, et al. „Effect of ingestion of medium-chain triacylglycerols on moderate-and high-intensity exercise in recreational athletes.“ Journal of nutritional science and vitaminology 55.2 (2009): 120-125.

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6 Tipps für dein erstes Intervallfasten (sowie alle verschiedenen Formen erklärt)

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Wie lange gibt es das Konzept von Fasten schon?

Das Fasten gehört seit jeher zum Mensch- und Tierreich. Fastenperioden finden wir fest verwurzelt in zahlreichen Kulturen, meist in einem religiösen Kontext. Evolutionär gesehen, war es für uns, wie für jedes andere Tier, vollkommen normal, mehrere Stunden oder Tage ohne Nahrung auskommen zu können. Ohne die Fähigkeit Fasten zu können, hätte die Spezies Mensch kaum überlebt.

Heute stellt sich die Situation, vor allem in den Industrieländern, etwas anders dar. Wir sind dauernd mit Essen versorgt. Durch die Überversorgung mit Kohlenhydraten (Lies auch: Warum weniger Kohlenhydrate beim Abnehmen helfen) fällt bei den meisten der Blutzucker bereits zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit stark ab, und löst den Drang zur erneuten Nahrungsaufnahme aus. Längere Perioden ohne Essen ist für viele Menschen kaum vorstellbar und nur mit großem Unbehagen zu ertragen.

Überhaupt kein Problem ist das zwischenzeitliche Fasten für Menschen, die bereits eine Zeit lang nach Low-Carb bzw. LCHF oder Keto Prinzipien leben (Lies auch: Was sind eigentlich die Unterschiede von LC, LCHF und Keto?). Die Energie kommt dann aus den angelegten Reserven, das Hungergefühl ist durch den hohen Fettanteil in der Nahrung reguliert. Eine Form des Fastens ist das intermittierende Fasten, das bei fettadaptierten Menschen manchmal von ganz allein und ohne Planung passiert: wir haben einfach keinen Hunger.

Was ist intermittierendes Fasten (IF – Intervallfasten)?

Intermittierend bedeutet „mit Unterbrechungen“ und heißt, dass Fastenperioden von Essensperioden unterbrochen werden. Die Fastenperioden dauern ca. 12 – 24 Stunden, je nachdem für welche Methode man sich entscheidet. Es geht dabei in erster Linie NICHT um Kalorienrestriktion. Die positiven Effekte von IF zeigen sich auch, wenn es mit einer ansonsten isokalorischen Diät kombiniert wird. Isokalorisch bedeutet, es werden gleich viel Kalorien aufgenommen wie bei einer Person, die Intervallfasten nicht durchführt. Wir fasten also, nehmen aber die gleiche Menge an Kalorien zu uns und haben trotzdem positive Effekte. Es geht also nicht (nur) darum, weniger zu Essen!

Welche Formen gibt es?

Es gibt im Wesentlichen drei Wege IF in den Alltag einzubauen. Allen gemeinsam ist, dass sie den Tag in Essensphasen und Fastenphasen einteilen. Zum Beispiel so:

  • 16/8 Methode: Das ist das klassische „Frühstück ausfallen lassen“. Wenn du dein letztes Abendessen gegen 19 Uhr gehabt hast, fastest du über Nacht und kannst am nächsten Morgen ab 11Uhr wieder essen. Das ist für die meisten Menschen machbar, für fettadaptierte Menschen ein Kinderspiel.
  • Eat-Stop-Eat: Bei dieser Variante wird 1-2 Mal pro Woche für 24 Stunden gefastet. Zum Beispiel von einem Abendessen bis zum nächsten
  • Die 5:2 Diät: An zwei aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche werden nur 500-600kcal aufgenommen, an den anderen Tagen wird normal gegessen. Das beinhaltet zwar Kalorien zählen, was etwas stört, aber manche Menschen haben Spaß daran.
  • ADF Alternate Day Fasting: Echtes ADF ist ein voller 24 Stunden Fastentag, gefolgt von einem weiteren 24h Tag, an dem normal gegessen wird.

Außerdem kannst du auch jeden zweiten Tag fasten oder einfach mal eine Mahlzeit ausfallen, wenn es passt und du sowieso keinen Hunger hast.

Welche Vorteile hat IF gegenüber längerem Fasten?

Die klassischen Fastenprogramme sind meistens auf einen Zeitraum von einer Woche angelegt und reichen von vollkommenem Nahrungsverzicht bis hin zu klarer Suppe oder Gemüsesäften.

Die Dauer von mehreren Tagen bringt einige Probleme mit sich!

  • Schwer umsetzbar. Wer noch nie in seinem Leben länger als 3 Stunden ohne Essen verbracht hat und dann eine ganze Woche fasten möchte, geht durch die Hölle. Aus diesem Grund nehmen sich viele für diese Zeit Urlaub.
  • Leistungsverlust – zumindest in den ersten 2-3 Tagen.
  • Der Großteil von uns ist chronisch gestresst und eine ganze Woche „Hungersnot“ kann dann mehr schaden als nutzen.

Studienlage: Vergleich von Alternate Day Fasting mit Kalorienreduktion

Im Herbst 2017 hat Victoria Catenacci von der University of Colorado eine Studie veröffentlicht.[1]

Erwachsene mit Adipositas (BMI ≥30 kg/m2, Alter 18-55 Jahre) wurden 8 Wochen lang entweder einer Null-Kalorien-ADF oder Kalorienrestriktion (CR) um 400 kcal pro Tag zufällig zugeteilt. Die Ergebnisse wurden am Ende der 8-wöchigen Intervention und nach 24 Wochen unbeaufsichtigter Nachsorge gemessen.

Während der 8-wöchigen streng überwachten Phase gab es keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Diäten. Der Gewichtsverlust war trotzdem ganz minimal höher in der ADF Gruppe (CR -6.2±0.9%, ADF -8.8±0.9%, p=0.056).

Nach 24 Wochen unterschied sich Körperzusammensetzung der beiden Gruppen deutlich. Die ADF Gruppe hat signifikant mehr Fett verloren und mehr Muskelmasse aufgebaut als die CR Gruppe.

Die Wirkung auf den Grundumsatz folgt einem sehr ähnlichen Muster. Die Reduktion des Grundumsatzes war in den ersten 8 Wochen sehr ähnlich. In den folgenden 24 Wochen reduzierte sich der Grundumsatz in der CR Gruppe weiter, nicht jedoch in der ADF Gruppe. Je weniger Grundumsatz ich habe, desto weniger Essen muss ich dem Körper zuführen. Esse ich mehr, werden diese Kalorien nicht verbraucht, sondern „angelegt“.

Alternate Day Fasting (Intervallfasten) ist also eine scheinbar sichere und auch im „echten Leben“ umsetzbare Strategie, um Körperfett zu reduzieren. Zumindest bei soweit gesunden, übergewichtigen Erwachsenen. Und auch nur über einen Zeitraum von insgesamt 32 Wochen. ADF scheint das Risiko eines Jo-Jo-Effekts und damit erneuter Gewichtszunahme deutlich zu minimieren.

„Mehr ist nicht gleich besser“

Intermittierendes Fasten – alle Vorteile ohne die Nachteile

IF ist so zu sagen die „elegante“ Variante, all die wunderbaren Vorteile vom Fasten zu nutzen ohne die unangenehmen Nachteile. Man weiß aus Versuchen mit Tieren und Menschen, dass bereits 14 Stunden Nahrungskarenz ausreichen, um von den positiven Effekten des Fastens zu profitieren. Gleichzeitig gibt es keinen Mehrwert länger als 48 Stunden zu fasten. Welche Vorteile bietet daher intermittierendes Fasten?

  • Leicht in den Alltag zu integrieren. Daher kann man 1-2 IF Tage pro Woche einbauen.
  • Kein Leistungsverlust.
  • Stress für den Körper ist minimal – besonders, wenn man fettadaptiert ist.

Warum überhaupt fasten?

Fasten hat zahlreiche positive Effekte auf den Körper. Auf die wichtigsten werde ich gleich noch im Detail eingehen. Neben physiologischen Auswirkungen auf Hormone, Zellerneuerung, etc. – hat der Verzicht auf Nahrung auch psychologische Effekte. Viele beschreiben es als eine Art „Reset“ oder Entwöhnungsphases, die dabei hilft, ungünstige Ernährungsgewohnheiten abzulegen und den Teufelskreis zu durchbrechen.

Ketose und Fettoxidation

Wer mehr als 8 Stunden fastet und dann vielleicht auch noch ein ordentliches Workout absolviert, muss den Energiebedarf aus körpereigenen Speichern decken.  Die Energieversorgung wird dann in erster Linie aus Ketonkörpern und Fettsäuren abgedeckt. Somit ist IF eine gute Möglichkeit die Fettmobilisation und Fettoxidation anzukurbeln.

Autophagie und Apoptose

In unserem Körper wird ständig auf- und umgebaut. Hormone, Proteine, Zellmembranen müssen aufgebaut und erneuert werden. Der Transport in und aus der Zelle benötigt Energie in Form von ATP. Der Körper macht nie Pause, 24 Stunden, 365 Tage.

Kommt es zu einem Versorgungsengpass, und da reichen schon 14 Stunden aus, beginnt der Körper die Recycling-Anlagen anzuwerfen. „Auto“ bedeutete selbst und „Phagie“ bedeutet essen, also „sich selbst essen“. Der Mechanismus der Autophagie ist wichtig und stellt eine Art „Müllabfuhr“ in unserem Körper dar. Gibt es von außen nicht genügen Nachschub muss der Körper mit eigenen Ressourcen besser haushalten. Darum werden z.B. schadhafte Zellen in den kontrollierten Selbstmord (= Apoptose) geschickt und Proteine und andere organische Verbindungen, die nicht mehr benötigt werden, abgebaut, um daraus neue Komponenten aufbauen zu können[2].

Insulinsensitivität und metaboles Syndrom

IF erhöht die Sensibilität der Zellen für Insulin[3]. Dieser Effekt zeigt sich nicht nur bei Gesunden. Bei Menschen mit Übergewicht und metabolischem Syndrom zeigt IF sowohl eine Verbesserung der Insulinsensitivität sowie eine Verbesserung aller Marker für das metabole Syndrom. In einer Studie mit übergewichtigen Frauen war IF sogar effektiver als Kalorienrestriktion[4]. Kurzzeitiges intermittierendes Fasten verbesserte auch die LDL-Partikelgröße[5] und senkt Triglyceride.

Muskelwachstum und Proteinsynthese

Wachstumshormon oder HGH (Human Growth Hormone) ist nicht nur ein wichtiger Faktor für Muskelwachstum, sondern spielt auch eine Rolle beim Alterungsprozess. Man weiß, dass die HGH Produktion im Alter absinkt. Während ein zu viel an HGH sicherlich nicht gut ist und auch somit auch ein künstliches Zuführen von HGH kritisch zu betrachten ist, spricht jedoch nichts dagegen die natürliche Produktion anzukurbeln. Sowohl intermittierendes Fasten als auch körperliches Training führen zu einer erhöhten HGH Produktion[6].

6 Tipps für das erste intermittierende Fasten

Hast Du Lust bekommen IF einmal selbst auszuprobieren? Dann habe ich hier 5 wichtige Grundregeln für Dich, die Dir den Einstieg leichter machen.

  1. Trinke reichlich Wasser.Ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist wichtig und erleichtert das Fasten. In erster Linie sollten hier ungesüßte Tees und Wasser getrunken werden. Bei Kopfweh oder Konzentrationsschwierigkeiten kannst Du etwas Meersalz ins Wasser geben.
  2. Faste über Nacht. Das ist eine einfache Methode und relativ leicht umzusetzen. Tagsüber ist es oft schwierig nicht zu essen. Darum nutze doch einfach die Zeit, in der du schläfst. Idealerweise sind das auf jeden Fall 6-8 Stunden. Lass das Abendessen aus und verschieb dein Frühstück auf den späten Vormittag und du erreichst leicht ein Fastenfenster von 12-16 Stunden.
  3. Umdenken. Sieh IF als „Pause“ und nicht als „Entbehrung“. IF muss natürlich entstehen und sollte nicht als unangenehm oder belastend empfunden werden.
  4. Be Busy. Starte an einem Tag, an dem du sowieso viel unterwegs bist und nicht gerade an einem verregneten Sonntag. Das mag im ersten Moment etwas kontraintuitiv klingen, aber es ist leichter nicht zu essen, wenn man ganzen Tag beschäftigt ist.
  5. Trainiere nüchtern. Plane dein Training am Vormittag und beende damit deine verlängerte Fastenperiode über Nacht. Das heizt nochmal die Fettmobilisation an und der ganze Körper ist auf Nährstoffaufnahme vorbereitet.
  6. Stress. Fasten ist Stress für den Körper. Wenn du also gerade beruflich oder privat eingespannt bis, solltest du lieber mit dem Fasten auf einen anderen Zeitpunkt warten. Der zusätzliche Stress kann sonst schnell zu viel für dich sein.

Wer soll NICHT fasten?

Bist Du krank, hast du spezielle Nährstoffbedürfnisse, Nebennierenermüdung, Burn out oder chronisches Erschöpfungssyndrom – dann solltest du auf jeden Fall vorher mit deinem Arzt sprechen. Auch wenn es einige Krankheiten gibt, bei denen IF positive Effekte zeigt, so gibt es andere Krankheiten die mit einer hohen Stressbelastung zu tun haben, bei denen IF eher kontraproduktiv sein kann.

Leidest du an einer Essstörung oder hast du in der Vergangenheit daran gelitten, dann würde Julia Tulipan ebenfalls von IF abraten. Viel wichtiger ist es, wieder ein natürliches Verhältnis zu Nahrungsaufnahme und Essen zu entwickeln und sich nicht zusätzlich zu stressen.

Es gibt auch geschlechtsspezifische Unterschiede. So scheinen Männer oft bessere Ergebnisse mit Intervallfasten zu haben als Frauen, zumindest was den oft gewünschten Gewichtsverlust betrifft.

 

Referenzen

[1] Catenacci, Victoria A., et al. „A randomized pilot study comparing zero‐calorie alternate‐day fasting to daily caloric restriction in adults with obesity.“ Obesity 24.9 (2016): 1874-1883. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5042570/

[2]Alirezaei, Mehrdad, et al. „Short-term fasting induces profound neuronal autophagy.“ Autophagy 6.6 (2010): 702-710.

[3] Halberg, Nils, et al. „Effect of intermittent fasting and refeeding on insulin action in healthy men.“ Journal of Applied Physiology 99.6 (2005): 2128-2136.

[4] Harvie, Michelle N., et al. „The effects of intermittent or continuous energy restriction on weight loss and metabolic disease risk markers: a randomized trial in young overweight women.“ International journal of obesity 35.5 (2011): 714-727.

[5] Varady, Krista A., et al. „Improvements in LDL particle size and distribution by short-term alternate day modified fasting in obese adults.“ British journal of nutrition 105.04 (2011): 580-583.

[6] Hartman, Mark L., et al. „Augmented growth hormone (GH) secretory burst frequency and amplitude mediate enhanced GH secretion during a two-day fast in normal men.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 74.4 (1992): 757-765.

 

Dieser Artikel basiert auf einem Artikel von Julia Tulipan, der zuerst erschienen ist am 4. Februar 2015 auf foodlinx.de sowie weiteren Informationen zu ADF aus diesem Artikel.

 

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Was ist MCT Öl?

Die Abkürzung MCT steht für Medium Chain Triglycerides, oder auf Deutsch mittelkettige Triglyzeride. Triglyzeride sind die Transport- und Speicherform von Fetten in unserem Körper. MCTs kommen vor allem in Kokos- und Palmfett vor und werden üblicherweise auch daraus gewonnen. MCTs gehören zur Gruppe der gesättigten Fettsäuren. Das bedeutet, dass sie keine Doppelbindungen enthalten und sie daher besonders stabil gegenüber Wärme, Sauerstoff und Licht sind.

Es gibt verschiedene MCTs, die sich durch ihre Kettenlänge unterscheiden. Die, für uns am interessantesten MCTs, sind die Caprylsäure (bestehend aus 8 Kohlenstoffatomen) und die Caprinsäure (bestehend aus 10 Kohlenstoffatomen).

Mehr zu den unterschiedlichen Fetten kannst du hier nachlesen.

Healthy fat salmon, avocado, oil, nuts. Selective focus

MCTs sind nichts Unbekanntes für unseren Körper. Der erste Kontakt mit diesen besonderen Fetten findet gleich nach der Geburt statt. Die Muttermilch ist nämlich reich an MCTs. Sie sorgen dafür, dass der Säugling leichter Ketone produziert, die dann dem wachsenden Gehirn zur Verfügung stehen.

 

Was macht MCTs so besonders?

Die erste besondere Eigenschaft von MCTs ist, dass sie sehr einfach im Darm aufgenommen werden können. Anders als andere Fette, gehen sie direkt ins Blut und landen so rasch in der Leber, wo sie dann zur Bildung von Ketonkörpern genutzt werden.

Außerdem benötigen wir keine Gallensäure, um sie verdauen zu können und ihre Struktur bedarf keine Spaltung durch die Enzyme der Bauchspeicheldrüse (Pakreaslipase)[1]. Daher werden MCTs schon lange in der klassischen Medizin bei einer eingeschränkten Aufnahme von Nährstoffen im Darm eingesetzt[2].

 

Schnelle Energie

Weil normale Fettsäuren sehr große Moleküle sind, brauchen wir spezielle Transportmechanismen um sie in Kraftwerke der Zelle, die Mitochondrien zu transportieren. MCTs können direkt, ohne spezielle Transportmoleküle in die Mitochondrien gelangen.  Daher werden sie vom Körper bevorzugt zur Energiegewinnung genutzt und liefern, ähnlich wie Zucker, schnell verfügbare Energie. Im Gegensatz zu Zucker lassen sie den Blutzuckerspiegel natürlich nicht ansteigen.

 

Bildung von Ketonkörpern

MCTs werden in der Leber zur Bildung von Ketonkörpern genutzt. Diese Super-Moleküle werden besonders gerne von deinem Gehirn genutzt und auch das Herz und andere Muskel lieben Ketone.

Mehr zu Ketonen und was sie alles so können kannst du hier nachlesen.

Doch nicht alle MCTs verhalten sich gleich. Manche sind wesentlich effektiver als andere. Wenn es darum geht, besonders effektiv in Ketone umgewandelt zu werden, dann sind die Caprylsäure (bestehend aus 8 Kohlenstoffatomen) und die Caprinsäure (bestehend aus 10 Kohlenstoffatomen) unsere Favoriten[3].  Viele Produkte am Markt enthalten eine Mischung aus allen 4 Typen von MCTs. Wobei oft die Laurinsäure (C12) hier den größten Anteil hat. Laurinsäure verhält sich aber schon eher wie eine normale Fettsäure und zeigt auch nicht den gleichen Effekt auf die Ketonbildung. Sie ist daher für unsere Zwecke weniger ideal.

 

Unser KetoCoffee enthält daher auch nur die beiden effektivsten MCTs, nämlich C8 und C10. Dein Körper kann diese MCTs sofort zu Ketonen umwandeln und dich binnen kürzester Zeit mit Energie versorgen.

 

[1]Tosiaki Aoyama et al.: Research on the nutritional characteristics of medium chain fatty acids. In: J. Med. Invest. 54(3-4), 2007, S. 385–388

[2] P. B. Jeppesen, P. B. Mortensen: The influence of a preserved colon on the absorption of medium chain fat in patients with small bowl resection. In: Gut. 43(4), 1998, S. 478–483, PMID 9824573

[3] Vandenberghe, Camille, et al. „Tricaprylin alone increases plasma Ketone response more than coconut oil or other medium-chain triglycerides: an acute crossover study in healthy adults.“ Current developments in nutrition 1.4 (2017): e000257.

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